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Panama – ursprüngliche Indianer und Hotspot der Weltwirtschaft - Namaka

Panama – ursprüngliche Indianer und Hotspot der Weltwirtschaft

Ein gegensätzliches Land zwischen Moderne und Altertum: Einerseits ist Panama-City eine Metropole, die einen Vergleich mit New York nicht zu scheuen braucht, eine Skyline, geprägt von Glaspalästen,  Hochhäusern und Reichtum. Andererseits sind die Kuna Indianer auf den vorgelagerten Inseln fast gänzlich von der Außenwelt abgeschnitten. Dieses Indianergebiet ist fast nur von der Wasserseite erreichbar und in dem teilautonomen Gebiet bestimmen die Einheimischen selbst über ihre Lebensweise.

In der Folge erleben die Besucher dort freundliche Menschen, die ihre ursprüngliche Lebensweise beibehalten haben. Sie leben vor allem von Fischfang und Bewirtschaftung der dem Festland vorgelagerten Inseln mit Kokospalmen und Früchten. Den wenigen Besuchern werden „Molas“ angeboten, farbige, mit indianischen Motiven bestickte Stoffe die in geduldiger Handarbeit von Alt und Jung genäht werden. Somit haben die Menschen dort eine kleine Einnahmequelle, um sich z.B. Medikamente und Güter des täglichen Gebrauchs zu kaufen.

 

Alt und Jung nähen „Molas“, farbenfrohe Tücher mit indianischen Motiven

 

 

Müll am Strand: Obwohl die Kuna Indianer kaum Abfälle produzieren, sind sie doch den Umweltsünden
der weit entfernten und „entwickelten“ Zivilisation ausgesetzt.

Ganz anders der wirtschaftliche Hotspot rund um den Panamakanal. Hier werden Millionen Tonnen von Konsumgütern und Rohstoffen durch den Kanal befördert. Ein strategisch äußerst wichtiger Ort für die Weltwirtschaft. Vor etwa hundert Jahren von den US-Amerikanern gebaut, werden heute durch den Kanal etwa fünf Prozent des Seefrachtverkehrs durchgeschleust. Mit der Eröffnung der größeren Neopanamax-Schleusenkammern 2016 können nun Schiffe mit einer Länge von bis zu 366 m passieren, dabei fallen für ein größeres Schiff schnell Gebühren von mehreren 100.000 US-Dollar an.

 

Gegenverkehr – in der Enge des Fahrwassers bleibt man zu den Megafrachtern in gehörigem Sicherheitsabstand.

 

Die Namaka durchquert im Dezember 2019 den Panamakanal und lässt Atlantik und Karibik hinter sich. Im März 2020 geht die Reise über die Galapagos Inseln in die Südsee weiter!

16.12.2019|